Nohvira

Nachkalkulation im Handwerk: Soll und Ist in Euro

Kurz gesagt

Nohvira stellt für jeden Auftrag und jede Position die kalkulierten Stunden und Kosten den tatsächlich gestempelten gegenüber – in Stunden und in Euro. Sie sehen den Deckungsbeitrag im Soll und im Ist und die Abweichung, laufend während der Auftrag läuft, nicht erst Wochen nach der Schlussrechnung.

Warum Nachkalkulation so selten gemacht wird

Fast jeder Betrieb weiß, dass er nachkalkulieren sollte – und fast keiner tut es regelmäßig. Der Grund ist der Aufwand: Stundenzettel zusammensuchen, mit der Kalkulation vergleichen, in eine Tabelle übertragen. In Nohvira fällt dieser Schritt weg, weil Kalkulation, Stempeln und Material im selben Auftrag landen.

Was der Auftrag wirklich gekostet hat

Jede freigegebene Stunde wird mit dem Kostensatz des Mitarbeiters bewertet, der sie geleistet hat. Dazu kommen gebuchtes Material und Maschinenstunden. Für jede Position zeigt Nohvira die Stundenabweichung, Lohn-, Material- und Maschinenkosten im Ist und den Deckungsbeitrag. Ein Balken zeigt auf einen Blick, wie viel der kalkulierten Zeit schon verbraucht ist – rot, sobald es mehr wird als geplant.

Zeiten, die noch auf die Freigabe warten, werden angezeigt, zählen aber noch nicht mit. So vermischen sich geprüfte und ungeprüfte Zahlen nicht.

Aus den Zahlen lernen

Über alle Aufträge hinweg sehen Sie, welche Arbeiten sich lohnen und wo regelmäßig mehr Zeit gebraucht wird als kalkuliert. Diese Erfahrung fließt in die nächsten Vorlagen und Angebote. Dazu gehören die Übersicht über offene Forderungen und ein Blick auf die Liquidität der kommenden Wochen.

Aus der Region

Nohvira wird in Nordhorn entwickelt. Betriebe in der Grafschaft Bentheim und im Emsland können die Einrichtung auf Wunsch vor Ort bekommen – und haben denselben Ansprechpartner von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb.

Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026

Fragen zu Nachkalkulation

Muss ich für die Nachkalkulation etwas extra eintragen?

Nein. Die Nachkalkulation entsteht aus dem, was ohnehin im Auftrag steht: den kalkulierten Stunden aus dem Angebot und den gestempelten Zeiten und dem gebuchten Material aus der Baustelle.

Mit welchem Stundensatz werden die Ist-Kosten gerechnet?

Mit dem Kostensatz des Mitarbeiters, der die Stunde geleistet hat. Nohvira rechnet ihn aus Bruttolohn, Lohnnebenkosten und Ausfallzeiten; ändert er sich, gilt der neue Satz ab seinem Gültigkeitsdatum.

Sehen meine Mitarbeiter die Kosten und den Gewinn?

Nein. Beträge, Kostensätze und Deckungsbeiträge sieht nur, wer im Betrieb die Berechtigung dafür hat, in der Regel die Betriebsleitung und der Inhaber.

Nohvira für Ihren Betrieb?

Betriebe werden nach und nach aufgenommen. Tragen Sie sich auf die Warteliste ein – Sie erfahren als Erste, wann es losgeht. Unverbindlich.