Nohvira

Angebote schreiben und kalkulieren im Handwerk

Kurz gesagt

In Nohvira entsteht ein Angebot aus Positionen, die Sie aus Vorlagen oder Ihrer Preisliste übernehmen. Lohn, Material und Maschinen werden mit Ihren Zuschlagssätzen zum Verkaufspreis gerechnet, und Sie sehen vor dem Versand den Deckungsbeitrag. Wird das Angebot angenommen, wird es zum Auftrag – mit denselben Positionen und kalkulierten Stunden.

Vom Aufmaß zum Angebot

Wiederkehrende Leistungen legen Sie einmal als Vorlage an: welche Tätigkeiten, wie viele Stunden je Einheit, welches Material. Im Angebot wählen Sie die Vorlage, tragen die Menge ein, und Nohvira rechnet Stunden und Preis mit. Alternativpositionen, eine Anpassung des Gesamtpreises auf einen Zielbetrag und mehrere Fassungen desselben Angebots sind möglich.

Richtig rechnen mit Zuschlagssätzen

Der Stundensatz eines Mitarbeiters ist mehr als sein Lohn. Nohvira rechnet aus Bruttolohn, Lohnnebenkosten, Urlaub, Feiertagen und Ausfallzeiten, was eine verrechenbare Stunde wirklich kostet. Darauf kommen Ihre Zuschläge für Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn. Das Ergebnis ist ein Preis, bei dem Sie wissen, woraus er besteht – und der Deckungsbeitrag steht im Angebot, bevor es rausgeht.

Versand und Annahme

Das Angebot geht als PDF direkt aus dem Programm per E-Mail an den Kunden, mit Ihren Texten für Einleitung und Schluss und auf Wunsch mit Anhängen. Sagt der Kunde zu, übernehmen Sie das Angebot als Auftrag. Die kalkulierten Stunden sind dann die Vorgabe für Planung und Nachkalkulation – nichts muss doppelt eingegeben werden.

Öffentliche Auftraggeber und Generalunternehmer schreiben oft als GAEB-Datei aus. Auch die liest Nohvira ein.

Aus der Region

Nohvira wird in Nordhorn entwickelt. Betriebe in der Grafschaft Bentheim und im Emsland können die Einrichtung auf Wunsch vor Ort bekommen – und haben denselben Ansprechpartner von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb.

Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026

Fragen zu Angebot & Kalkulation

Kann ich meine eigenen Zuschlagssätze hinterlegen?

Ja. Sie legen Ihre Sätze für Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn selbst fest und schreiben sie mit einem Gültigkeitsdatum fest. Ältere Angebote behalten die Sätze, mit denen sie gerechnet wurden.

Muss ich jedes Angebot kalkulieren?

Nein. Sie können Preise auch direkt eintragen. Die Kalkulation lohnt sich vor allem dort, wo Sie später in der Nachkalkulation sehen wollen, ob der Preis gestimmt hat.

Was passiert, wenn der Kunde das Angebot annimmt?

Das Angebot wird mit seinen Positionen und den kalkulierten Stunden zum Auftrag. Der Auftrag lässt sich dann einplanen, Ihre Mitarbeiter stempeln darauf, und am Ende entsteht daraus die Rechnung.

Nohvira für Ihren Betrieb?

Betriebe werden nach und nach aufgenommen. Tragen Sie sich auf die Warteliste ein – Sie erfahren als Erste, wann es losgeht. Unverbindlich.